„Salzburg rollt sicher“ macht ab heute auf strengere Regeln aufmerksam / Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick
(LK) Unter dem Motto „Salzburg rollt sicher“ starten das Land Salzburg und die Polizei eine gemeinsame Informationsoffensive zu den wichtigsten Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung im Bezug auf E-Scooter. Das Ziel ist, Klarheit über die bestehenden Regelungen zu schaffen und der steigenden Zahl an Verstößen und Unfällen durch Prävention entgegenzuwirken.

Verkehrskontrolle der Polizei im Rahmen der neuen E-Scooter-Regelungen. Symbolbild.

Unter www.salzburg.gv.at/e-scooter werden die neuen Regelungen, die seit dem Inkrafttreten des E-Scooter-Gesetzes gelten, verständlich erklärt.

Seit nun fast schon vier Monaten, am 1. Mai 2026, traten die neuen E-Scooter-Regelungen in der Straßenverkehrsordnung in Kraft. Sicherheitsempfehlung: Helm tragen auch für über 16-Jährige!

Das erlaubte Leistungslimit der E-Scooter beträgt max. 600 Watt bzw. 25 km/h.
Seit nun fast schon vier Monaten, am 1. Mai 2026, traten die neuen E-Scooter-Regelungen in der Straßenverkehrsordnung in Kraft. „Wir lesen seither immer noch, dass jemand betrunken, ohne Helm oder zu zweit und viel zu schnell auf einem E-Scooter unterwegs ist. Diese Menschen gefährden sich und andere Verkehrsteilnehmer. Wir wollen mit unserer Informationsoffensive Klarheit über die neuen Regelungen schaffen und präventiv einen Appell zu mehr Verkehrssicherheit - auch auf E-Scootern - starten“, betont Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll zum Start der Informationsoffensive von Polizei und Land Salzburg.
Die wichtigsten Neuerungen
- 0,5-Promille-Grenze
- Blinker und akustisches Signal (Klingel, Hupe) für alle E-Scooter ist Pflicht
- Helmpflicht ausgeweitet bis 16 Jahre
- Eine Bremse ist zwingend erforderlich
- Mitnahme von weiteren Personen ist verboten
- Sicherheitsempfehlung: Helm tragen auch für über 16-Jährige!
Möglichst viele Unfälle verhindern
Mehr Sicherheit im Straßenverkehr beginnt mit dem Wissen um die Regeln – davon ist auch die Polizei überzeugt. „Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Verstöße zu ahnden, sondern möglichst viele Unfälle zu verhindern. Deshalb setzen wir mit ‚Salzburg rollt sicher‘ auf Information und Prävention – denn wer die Regeln kennt und einhält, trägt aktiv zu mehr Sicherheit auf Salzburgs Straßen bei“, so Landespolizeidirektor Bernhard Rausch. Laut Statistik Austria sind 2025 in Salzburg 215 Personen bei E-Scooter-Unfällen verunglückt, im ersten Quartal 2026 (Jänner, Februar und März) waren es bereits 317.
Jeder kann „Salzburg rollt sicher“ unterstützen
Unter www.salzburg.gv.at/e-scooter werden die neuen Regelungen, die seit dem Inkrafttreten des E-Scooter-Gesetzes gelten, verständlich erklärt. Darüber hinaus stellt das Land Salzburg allen Gemeinden Grafikdateien zur Verfügung, die etwa für Beiträge in Gemeindezeitungen oder auf den Gemeinde-Websites verwendet werden können.
Auch das Land Salzburg und die Polizei werden in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit sorgen und auf die neuen Regeln aufmerksam machen. „Wir freuen uns über jeden und jede, der oder die unseren Appell teilt und sich für ‚Salzburg rollt sicher‘ einsetzt“, sagt Schnöll.
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Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260820_20 (bk/hei)